Erweiterungsbau der Debeka Versicherung in Koblenz

Wir gratulieren den Architekten RKW, Düsseldorf, und dem Bauherrn Debeka zur Fertigstellung des Erweiterungsbaus der Debeka Versicherung in Koblenz.

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Im Auftrag von RKW+ haben wir das Energiekonzept und die Bauphysik geplant. Für dieses Projekt wurde von uns ein ganzheitliches Energiekonzept mit einer tageslichtlenkenden Fassade und einer unterstützenden natürlichen Lüftung entwickelt. Besonderes Augenmerk haben wir auf das Tageslicht gelegt. Die Lisenen spenden Schatten und reflektieren gleichzeitig das Tageslicht, die innenliegenden Lamellen reagieren auf den Sonnenstand.

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Raumtypenmodell -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions
Wirkung der Lisenen -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions
Tageslichtsimulation -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions
Wärmeverteilung Winter im Büro -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions
Energiebilanz Büro -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions

Im zweigeschossigen Foyer bietet das Gebäude Platz für den Empfang, einen Treffpunkt, die Kantine und Beraterplätze. Hier haben wir mit Strömungs- und Gebäudesimulationen für eine hohe Behaglichkeit gesorgt.

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Kantine Absaugung von Gerüchen -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions
Strömung bei offenen Türen -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions
Luftströmung Foyer -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions
Strömungssimulationsmodell -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions
Strömungssimulation -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions

Österreichischer Pavillon auf der EXPO in Dubai

Der Österreichische Pavillon auf der EXPO 2020 in Dubai zeigt wie nachhaltig ein temporärer Ausstellungspavillon sein kann. Als Kombination klimasensitiver arabischer Bauweisen und IPJ-Knowhow in integraler Gebäudeplanung ist der Pavillon ein interkultureller Beitrag zu Fragen des klimasensiblen Bauens. In Zusammenarbeit mit querkraft architekten zt-gmbh entwickelte das Team IPJ Wien um Peter Holzer und Georgios Gourlis ein innovatives Klimatisierungskonzept und hat dessen Umsetzung gemeinsam mit Julia Knittel überwacht.

Das ausgeklügelte bauphysikalische Konzept der natürlichen Klimatisierung kommt bei den während der Dauer der Expo herrschenden Außentemperaturen zwischen 25 und 40 Grad und mit bis zu 16.000 Besuchern pro Tag weitgehend ohne konventionelle Kältetechnik aus. Es ist in einen teil-konditionierten Bereich und den gänzlich ohne aktive Kühlung ausgestatteten Ausstellungsbereich gegliedert.

Die Ausnutzung des Temperaturunterschieds zwischen Tag und Nacht und die architektonisch prägenden Kegel sind in beiden Bereichen das funktionale Rückgrat des Lowtech-Klimakonzepts nach Vorbild der traditionellen arabischen Elemente des Windturms (Malqaf) und des Windfängers (Bagdir). Die auf den Kegelspitzen des Innenbereiches angeordneten transparenten Abdeckungen sind tagsüber geschlossen, nachts öffnen sie und nutzen den thermischen Auftrieb für eine forcierte Luftströmung zur Kühlung des vier Zentimeter dicken Lehmputzes und der thermisch erdgekoppelten Bodenplatte, die als Speichermassen wirken. Tagsüber nehmen sie die Überschusswärme wieder auf. Frischlufteinbringungen und Deckenventilatoren sind so angeordnet, dass sich eine moderate Luftbewegung in den Räumen einstellt, die das Behaglichkeitsempfinden deutlich steigert. Auch im unkonditionierten Ausstellungsbereich wirken sich Speichermassen und Luftbewegung positiv auf das Temperaturempfinden aus. Eine Hochdruck-Nebelanlage im Eingangsbereich und Ventilatoren in den weiteren begrünten Zonen sorgen für zusätzliche Kühlung. So kann der Energiebedarf verglichen mit konventionell gekühlten Gebäuden gleicher Größe um ca. 70 Prozent reduziert werden.

Der von IPJ mitgeplante österreichische Pavillon der EXPO Dubai hat nicht nur Besucher überzeugt, sondern auch Experten auf der ganzen Welt. Mit folgenden international renommierten Preisen wurde der Pavillon ausgezeichnet:

Offizielle Pressefotos des Pavillons, Bildrechte: Expo Austria © www.keller-fotografie.de -  | Ingenieurbüro Jung Eco Building Solutions
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DEG-Bank, Cologne

DEG has set new environmental standards with the new construction of its administration building in downtown Cologne: As the first building of the city, it received the gold certificate of the DGNB. IPJ engineering office developed a tailor-made energy concept with component cooling, ground water utilization and natural ventilation via an inner courtyard with „convertible roof“.

The energy-efficient and environmentally friendly building undershoots the statutory requirements by well of a third and saves 700 tonnes CO2 per annum in comparison to customary office buildings. Among the rest, this is achieved through consistent low energy consumption, environmentally friendly generation of cooling energy from the ground water and a grid-coupled photovoltaic system for the CO2-free generation of solar power. A climate engineering as well as an architectural highlight is the big glazed convertible roof of the inner courtyard that automatically opens at rising temperatures. The successful new building points out in an exemplary manner just how attractively energy-efficient and sustainable buildings can be designed.

City-IKEA, Wien, Westbahnhof

Das Möbelhaus am Wiener Westbahnhof verwandelt das Einkaufen in ein urbanes Erlebnis mit Blick auf Wien. Nachhaltigkeit steckt in der Haustechnik, im Mobilitätskonzept ohne Parkplätze, in der intensiven Begrünung von Dach und Fassade mit Rankpflanzen insgesamt 160 Bäumen.

Das Gebäude beherbergt neben dem IKEA Store, vier externe Retailer im Erdgeschoß und ein zweigeschoßiges Hostel. Die Dachterrasse steht jeder Person konsumfrei zur Verfügung und verbessert damit maßgeblich die Aufenthaltssituation in der näheren Umgebung.

  • Bauherrnschaft: IKEA Einrichtungen-Handelsgesellschaft m.b.H.
  • Architektur: querkraft architekten
  • Leistungen IPJ: Bauphysik, Klima-Engineering und Zertifizierung nach BREEAM (Label: Excellent)
  • BGF: 27.363 m²
  • Heizwärmebedarf: 26,9 kWh/m²a
  • CO2-Emissionen: 16,2 kg/m²a
  • Primärenergiebedarf: 115,8 kWh/m²a
  • PV-Ertrag: 87.220 kWh/a
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Achleitner Organic Farm, Eferding

Energy optimisation before the groundbreaking ceremony: The Achleitner Organic Farm in the Upper Austrian town of Eferding was modelled with the help of a computer simulation (TAS). IPJ engineering office developed an energy concept that uses the soil as a heating and cooling source. For the insulation of the big hall, straw was used as a renewable raw material.

The new Achleitner Organic Farm in the Upper Austrian town of was modelled with the help of a computer simulation (Program TAS). Then Cologne specialists simulated a reference year in which all weather developments typical for the Linzer county were simulated and calculated in the computer, from frost up to dog days. The savings achieved on account of these results are amazing, above all in the heating costs area.

Within the scope of the simulation, the extremely dynamic operation of the new building with varying occupancy figures, working hours and opening hours was considered computationally, as was the reaction of the building and the plants to all these influences. With the help of this method, the P. Jung office was able to calculate in advance the future indoor temperatures and the energy requirements and to gradually optimise these in always new variation calculations.

Atmos im Arnulfpark, Munich

Atmos im Arnulfpark, Munich. For this building, which received the silver DGNB award, the IPJ engineering office created the Energy Performance Certificate and helped to optimally set up the control and automation by means of a dynamic simulation model with more than 200 zones.

In the Arnulfpark, a development area of the CA Immo at the Munich central station, the Atmos of KSP Architekten is a prominent cornerstone of the neighbourhood. The building embraces two evergreen inner courtyards and the atrium.
The building materials in the Atmos have been tested for their environmental compatibility.

Thermo-active ceilings, which were combined with a geothermal system for heating and cooling, provide for a high comfort level in the rental areas. IPJ created the Energy Performance Certificate for the building, which received the silver DGNB award, and helped to optimally set up the control and automation by means of a dynamic simulation model with more than 200 zones.

DEG-Bank, Köln

Neue Umweltstandards hat die DEG mit dem Neubau ihres Verwaltungsgebäudes in der Kölner Innenstadt gesetzt: Als erstes Gebäude der Stadt erhielt es ein Gold-Zertifikat der DGNB. Das Ingenieurbüro IPJ entwickelte ein maßgeschneidertes Energiekonzept mit Bauteilkühlung, Grundwassernutzung und einer natürlichen Durchlüftung über einen Innenhof mit „Cabriodach“.